{"id":278,"date":"2010-03-28T09:28:00","date_gmt":"2010-03-28T09:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ueberfall-home.de\/wp\/?p=278"},"modified":"2025-11-13T12:47:16","modified_gmt":"2025-11-13T12:47:16","slug":"oh-yeah-6-0-13-maerz-2010-roadhouse-rheda-wiedenbrueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ueberfall-home.de\/wp\/ueberfall-fanzine\/oh-yeah-6-0-13-maerz-2010-roadhouse-rheda-wiedenbrueck\/","title":{"rendered":"Oh Yeah 6.0 \u2013 13. M\u00e4rz 2010, Roadhouse, Rheda-Wiedenbr\u00fcck"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-regular-font-size\">Eigentlich hatte ich den Termin ja schon abgeschrieben. Wie soll ich nach Rheda-Wiedenbr\u00fcck kommen? Ach egal, die Uschi Obermaier Experience mit dem Rolling-Stones-Cover-Programm habe ich ja bereits mehr als nur einmal gesehen \u2026 Nicht dass ich der Band, die als top Reservevariante der Nymphomaniacs unterwegs ist, schon \u00fcberdr\u00fcssig geworden w\u00e4re, aber so ohne Auto zeigt sich meine Reiselust doch oftmals recht ged\u00e4mpft, zumal ich obendrein unter der Woche sehr viel Zeit in der Bahn sitztend verbringe. Einen Tag vor dem Festival hat sich dann aber doch eine Fahrgemeinschaft ergeben, die ich dann nach Rheda-Wiedenbr\u00fcck steuern durfte. War das Konzert jetzt eigentlich in Rheda oder in Wiedenbr\u00fcck? Meine Ortskenntnis reicht zur Beantwortung dieser Frage nicht aus. Ist f\u00fcr den Bericht aber auch nicht so relevant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">Die Location war nahe der Autobahnabfahrt plaziert und deshalb auch nicht so schwer zu finden. Und der Name Roadhouse erkl\u00e4rte sich auch gleich damit. Das ganze ist nicht nur Diner, sondern auch noch Motel. Das Publikum fiel mir als \u00fcberdurchschnittlich b\u00fcrgerlich und &#8218;rausgeputzt auf, im Vergleich zu sonstigen Konzerten, die ich so besuche. Von einer \u00e4hnlichen Beobachtung war ich vor Jahren auf einem Konzert der Band Fischer Z recht \u00fcberrascht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">Hier hatte also nun Michael van Merwyk zum Oh-Yeah-Festival gerufen, diesmal zu Ehren der Rolling Stones. Als Bands waren The Silverettes, Wohnzimmersoul, The Snooks und The Uschi Obermaier Experience angek\u00fcndigt. Diese spielten aber nicht plump mit Umbaupausen hintereinander weg, sondern teilweise etwas durcheinandergew\u00fcrfelt, wof\u00fcr im Wesentlichen die Silverettes verantwortlich waren, die sich als reines Gesangsensemble aus drei Damen bestehend, gerne an wechselnde Backing-Bands verleihen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">Zur Er\u00f6ffnung gab es einen zusammengew\u00fcrfelten Haufen aus Michael van Merwyk, The Snooks, Wohnzimmersoul und The Silverettes. Sie spielten, so ich mich recht entsinne, ein St\u00fcck der Rolling Stones. Michael begr\u00fc\u00dfte das Publikum, lehrte es laut \u201eOh Yeah\u201c auf Verlangen zu rufen und erkl\u00e4rte den Abend f\u00fcr er\u00f6ffnet. Musikalisch gestaltete sich dieser Empfang recht soullastig. Eine exaktere Beschreibung f\u00e4llt der mangelnden Zeitn\u00e4he dieses Berichtes zum Ereignis zum Opfer.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">Die er\u00f6ffnete B\u00fchne beanspruchten dann erstmal die ortsans\u00e4ssigen Wohnzimmersoul f\u00fcr sich. Mir war das zu brav und unspektakul\u00e4r und die Ansagen war bei weitem nicht so lustig wie von der Band intendiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">Also war ich froh, dass danach die Uschi Obermaier Experience an der Reihe war. Wie gewohnt, konzentrierten die sich auf die raue Seite der fr\u00fchen Stones und veranlassten so beispielsweise einen Zuh\u00f6rer, der zuf\u00e4llig neben mir stand dazu, mir nach dem Auftritt begeistert seine Meinung mitzuteilen: \u201eWenn die Stones heute noch so spielen w\u00fcrden, dann w\u00fcrde ich auch wieder hingehen&#8220;. Er pries die Musik dann noch als wunderbaren Garagenrock und ich konnte dem nur eifrig zustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">Im Anschluss kamen die Snooks auf die B\u00fchne \u2013 in ihren Reihen&nbsp; Michael van Merwyk. Blues, Rock&#8217;n&#8217;Roll, Soul und so weiter \u2013 in den Mischverh\u00e4ltnissen vielseitig gestaltet. Die klangen nicht nur ziemlich professionell, sondern auch ebenso gut. Wobei mir ein bis zwei St\u00fccke pers\u00f6nlich nicht besonders zusagten, aber das war halt der Preis f\u00fcr die lobenswerte Vielseitigkeit. Das rockte und hatte Groove, und die singenden Silverettes machten sich auch ausgezeichnet. Zwischendrin dann auch mal van Merwyk alleine mit seiner 12seitigen Akustikgitarre. \u201eSympathy for the Devil\u201c hat die Band geradliniger durchgezogenen, als der steigerungsf\u00e4hige Song sich das gew\u00fcnscht h\u00e4tte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">Tags zuvor war ich noch in ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Unsinnigkeit von 1:1-Coverbands verwickelt. 1:1 covern ist nirgends so unsinnig wie im Studio. Und die Elektrom\u00e4rkte haben ihre Angebotsregale heutzutage voll von uninspirierten Tribute-CDs. Schon ein wenig schade, dass bei diesen Regalen dann auch kein Mensch mehr merkt, dass auf der 13ten Tribute-to-Metallica-CD dann doch h\u00f6renswertes wie die Agent-Orange-Version von \u201eSeek &amp; Destroy\u201c (grandioser Surfmetalpunk!) dabei ist. Aber was hat das schon mit diesem Abend zu tun? 1:1 gecovert hat hier ja niemand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">Zum Abschluss standen dann alle beteiligten Musiker des Abends zum Grande Finale auf der B\u00fchne und boten gemeinsam den Song: \u2026 Ja, welcher Song war das noch gleich? Herrje, ich kann mir auch nicht alles merken. Diese Information muss ich am selben Abend noch weggetrunken haben. Denn wieder in Bielefeld angekommen, bin ich mit Uschi-Drummer Ansgar noch ins Desperado eingekehrt und habe mich an der Musik von DJ Kiddo und einer Reihe von Bieren erfreut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\">In n\u00e4herer Zukunft wird die Uschi Obermaier Experience dann mit einem Stooges-Coverprogramm zu sehen sein. Und das vielleicht sogar erstmals mit Bernd H\u00f6velmeyer in purer gitarrenloser Sangespose. Darauf bin ich sehr gespannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich hatte ich den Termin ja schon abgeschrieben. 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